Donnerstag, 11. Oktober 2012

Wie alles anfing

 
So richtig los ging es bereits 1980, als ich Rubik's Cube in die Hände bekam und drei Wochen lang nicht mehr los lies. Bis alle Seiten farblich richtig ausgerichtet waren. Danach gab es eine Pause von über 30 Jahren.  Vor ein paar Monaten fragte ich mich dann, ob es mittlerweile neue Geduldspiele auf dem Markt gibt. Holz- und Plastikpuzzles erwiesen sich als uninteressant. Dann entdeckte ich die Hanayama Serie. Anders als beim Cube bin ich auf dem Gebiet der Metallpuzzles aber völlig untalentiert. Für die Lösungen brauche ich meist deutlich länger als andere. Vielleicht liegt das an meinem schlechten Kurzzeitgedächnis. Da rutscht man immer wieder in die selben Abläufe herein und dreht sich ewig im Kreis. Egal, die kleinen, kaum zu trennenden Metallkunstwerke stellen eine echte Herausforderung dar. Um so größer das Erfolgserlebnis, wenn ich es dann doch endlich geschafft habe  - manchmal erst nach einigen Wochen. Mittlerweile ist meine Sammlung auf über 20 Puzzles angewachsen, nicht nur von Hanayama übrigens.

Als Informatiker versuche ich, systematisch vorzugehen und - wenn möglich - Lösungsansätze zu finden, die prinzipiell auch von einem Computer umgesetzt werden könnten. In einigen Fällen ist das tatsächlich möglich, meistens aber nicht. Oft hilft nur geduldiges Warten auf eine spontane Eingebung oder einen glücklichen Zufall. Lösungen werden hier übrigens nicht verraten. In vielen Fällen werde ich aber auf Lösungsstrategien eingehen. Außerdem werde ich nicht nur meine eigenen Erfahrungen einbringen, sondern auch die anderer. Insbesondere werte ich verschiedene englischsprachige Blogs aus und auch Rezensionen von Amazon. Ziel ist, ein möglichst objektives Bild der einzelnen Puzzles zu vermitteln.

Kommentare:

  1. It's always great to see another puzzle blogger,welcome to the family!

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  2. Hi Oli, thanks a lot for your encouraging words.

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  3. Just discovered your blog!
    Also very glad to see another puzzle blogger - Welcome!

    Kevin
    PuzzleMad

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  4. Hallo Gunnar

    da empfehle ich mal die TICs( tunring interlocking cubes) zu versuchen, von denen es nur 94 verschiedene Entwürfe seit Stewart Coffins Whokey Hole 1972 gibt, also interlocking cubes, die nur über Drehungen und ähnliche "unmöglich erscheinende" Bewegungen zu zerlegen sind;
    Interessanter Artikel dazu in den vorletzten und drittletzten Ausgabe von CFF und der 3. Teil kommt in der nächsten Nummer dazu;
    alle hergestellt in Holz können in meiner Sammlung bestaunt und ausprobiert werden; im Verkauf gibt es davon bisher nur sehr sehr wenige, z.B. Tango von Jeff Namkung, soll aber in Zukunft bei www.puzzlewood.de etliche geben

    viele Grüße nach Oberbayern
    Bernhard

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